Pflege-Geschichten

Mit ihrem Handeln leisten die Pflegekräfte unserer Stiftung Hilfe bei der Bewältigung von Krankheiten, fördern das Wohlbefinden, schulen die Selbstpflegekompetenz und begleiten in der letzten Lebensphase.

Doch wer sind "die Pflegekräfte" der Stiftung EVK Düsseldorf? Was ist ihre Geschichte? Was treibt sie an?
Und was zeichnet für sie das EVK als Arbeitgeber aus?
Am besten können dies unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Pflege beschreiben.

Vielleicht dürfen wir auch bald Sie und Ihre Pflege-Geschichte in der Stiftung EVK willkommen heißen.

Ilias Keskinidis, Stellvertretende Leitung OP-Pflege

Einmal EVK immer EVK!?
"Das kann gut sein", so Keskinidis. Im Interview berichtet er u.a. über seine Anfänge im EVK
und über die Besonderheiten der OP-Pflege.

Interview mit Ilias Keskinidis

Was genau machst Du in deinem Job? Wie sieht Dein Alltag aus?
Meine Aufgabe als OP-Pfleger ist es, den Patienten während der gesamten Zeit im OP in Zusammenarbeit mit dem ärztlichen Personal fürsorglich zu betreuen und zu überwachen, damit ein bestmögliches Operationsergebnis für den Patienten erzielt werden kann. Ich bereite den OP-Saal vor und halte u.a. das Instrumentarium und die weiteren erforderlichen Medizinprodukte bereit. Ich instrumentiere bei Operationen und bedienen modernste Medizintechnik. Außerdem plane ich die prä-, intra- sowie postoperativen Abläufe und dokumentieren diese sorgfältig. Ein weiteres Aufgabenfeld besteht darin, während der Operation das Operationsteam durch eine sogenannte Springertätigkeit zu unterstützen. In dieser Eigenschaft bin ich dafür verantwortlich, dass während der Operation zusätzlich benötigte Geräte, Untersuchungsmaterialien (z.B. Abdecktücher), Instrumente und Medizinprodukte bereitgestellt bzw. angereicht werden. Dabei spielt die Einhaltung der Hygienebestimmungen eine große Rolle.

Was liebst Du an Deinem Job, was begeistert Dich?
An meinem Job im OP empfinde ich die Zusammenarbeit und den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen sowie allen Mitarbeitenden als sehr angenehm. Bei uns im OP herrscht eine außergewöhnlich gute Arbeitsatmosphäre. Darüber hinaus ist es natürlich die Abwechslung, welche die Tätigkeit im OP so attraktiv macht und mich nach wie vor begeistert. Jeder Tag kann anders verlaufen. Das liegt auch an der Arbeit in interdisziplinären und interprofessionellen OP-Teams.  Und auch wenn die 24h-Bereitschaftsdienste anstrengend sein können, ist der anschließende freie Tag sehr wertvoll.

Seit wann bist Du im EVK?
Das EVK ist tatsächlich mein bisher einziger „richtiger“ Arbeitgeber. Ich habe im Oktober 2002 hier meine Krankenpflegeausbildung angefangen und nach dem Examen knapp drei Jahre auf einer interdisziplinären Station gearbeitet. Nicht erst seit meinem Wechsel in den OP im September 2008 fühle ich mich im EVK sehr wohl und komme nach wie vor sehr gerne zum Dienst.

Was ist besonders am EVK? Was gefällt Dir an unserem Innenstadtkrankenhaus als Arbeitgeber?
Aus meiner Sicht ist es der Zusammenhalt der Kolleginnen und Kollegen. Sow wie ich, arbeiten noch einige weitere EVKler seit vielen Jahren im Innenstadtkrankenhaus. Außerdem ist die Lage des Hauses sehr attraktiv, es sind ca. zehn Gehminuten zum Rhein oder zum Medienhafen; 15 Minuten sind es in die Altstadt. Aufgrund der zentralen Lage ist die Parkplatzsituation natürlich nicht so optimal; das lässt sich jedoch durch das Parken im Parkhaus der Bilker Arkaden (ebenfalls nur fünf Gehminuten vom EVK entfernt) umgehen. Darüber hinaus bietet das EVK eine Vielzahl an Mitarbeiterangeboten, wie z.B. das vergünstigte Rheinbahn-Ticket, das Fahrradleasing über JobRad oder auch vergünstigte Tickets für Kulturveranstaltungen.

Aus Deiner Sicht: Was sollte Deine neue Kollegin, Dein neuer Kollege „mitbringen“?
Eine gute fachliche Kompetenz ist immer von Vorteil. Wenn die neue Kollegin oder neue Kollege diese noch nicht besitzt, dann sollte auf jeden Fall die Bereitschaft bestehen, die Kompetenzen zu erwerben. Natürlich sollte er oder sie motiviert sein und den Beruf gern ausüben. Weitere besondere Anforderungen an unser Berufsbild sind fundierte Kenntnisse der Hygiene, detailliertes anatomisches Wissen hinsichtlich der Operationstechnik sowie Kommunikationsfähigkeit. Eine gewisse emotionale sowie physische Ausdauer sollte ebenfalls da sein.

Wenn Du nicht gerade pflegst: Was machst Du sonst so?
Ich bin dreifacher Familienvater, mein Tagesplan hat nicht viele Lücken. Somit verbringe ich den Großteil meiner Zeit gern und viel mit meiner Familie. Darüber hinaus versuche ich aber drei bis vier Mal die Woche Fitnesstraining zu machen und unternehme Rennradtouren mit meinem Ältesten.

Michaela Wiese, Stellvertretende Pflege-Leitung im Hospiz am EVK

So selbstbestimmt wie möglich und mit weitestgehend erhaltener Lebensqualität bis zuletzt leben - dafür steht das Hospiz am EVK Düsseldorf.
Und dafür setzt sich Krankenschwester Michaela Wiese jeden Tag ein. Im Interview verrät Sie, was Pflege für Sie ganz persönlich bedeutet.

Interview mit Michaela Wiese

Was genau machst Du in Deinem Job? Wie sieht Dein Alltag aus?
Ich bin Krankenschwester und arbeite im stationären Hospiz. Hier gilt es die schwerst- und sterbenskranken Menschen pflegerisch zu versorgen und ihre Zugehörigen zu begleiten. Die Patienten haben meist einen hohen Pflegebedarf, sowohl körperlich als auch emotional. Jeder Tag sieht anders aus. Der Patient bestimmt den Ablauf, je nachdem, wie es ihm gerade geht und welche Bedürfnisse er hat.

Was liebst Du an Deinem Job, was begeistert Dich?
Es ist ein vielfältiger und herausfordernder Job. Hier im Hospiz habe ich die Zeit, so zu pflegen, wie ich Pflege verstehe: professionell und voll auf die Bedürfnisse des Patienten ausgerichtet. Dabei bin ich nie allein. Wir im Team unterstützen und ergänzen uns prima.

Seit wann bist Du im Hospiz?
Ich arbeite seit 2018 im Hospiz und fühle mich sehr wohl hier im Team. Krankenschwester bin ich seit 2003, habe jahrelange klinische Erfahrung in verschiedenen Bereichen.

Was ist Besonders an der Stiftung EVK? Was gefällt Dir an dem Hospiz als Arbeitgeber?
Die Stiftung EVK ist breit aufgestellt und für mich daher ein sicherer und wohnortnaher Arbeitgeber. Fort- und Weiterbildung werden gerne vom Arbeitgeber unterstützt. Trotz der Größe der Stiftung ist das Hospizteam verhältnismäßig klein und familiär mit einer hohen Einsatzbereitschaft und niedrigen Fluktuation. Auf Freizeitwünsche wird – wann immer möglich – große Rücksicht genommen.

Aus Deiner Sicht: Was sollte Deine neue Kollegin, Dein neuer Kollege „mitbringen“?
Pflegefachkräfte im Hospiz sollten eine hohe pflegerische Expertise und Erfahrung mitbringen. Sie benötigen gute soziale und kommunikative Fähigkeiten, Einfühlungsvermögen und die Bereitschaft sich selber und seine Arbeit immer wieder zu reflektieren.

Wenn Du nicht gerade pflegst: Was machst Du sonst so?
Ich bin gerne in der Natur und mache ein bisschen Sport. Familie und Freunde sind mir wichtig.

Roman Schröder, Leitung Anästhesie-Pflege

Faszination Anästhesie. Faszination Abwechslung: Das macht den Job von Roman Schröder besonders.
Besonders - im positiven Sinne - ist auch sein Motto. Wie es lautet, erfahren Sie im Interview.

Interview mit Roman Schröder

Was genau machst Du in deinem Job? Wie sieht Dein Alltag aus?
Als pflegerische Leitung in unserem Zentral-OP mit neun Sälen ist jeder Tag anders. Zu meinen Hauptaufgaben zählen: Organisation, Personalführung, Patientenbetreuung sowie neue Konzepte zu entwickeln, mit denen wir die stetig wechselnden Anforderungen an einen modernen Zentral-OP erfüllen können. Hervorzuheben ist zudem der Austausch mit dem OP-Management, um die innerbetrieblichen Prozesse (z.B. Vermeidung unnötiger Wartezeiten für die Patienten) zu optimieren.

Was liebst Du an Deinem Job, was begeistert Dich?
Mich fasziniert die Anästhesie jeden Tag aufs Neue. Unsere Arbeit ist wahnsinnig vielschichtig und anspruchsvoll.
Täglich werden wir mit unterschiedlichen Situationen konfrontiert, die unsere vollste Aufmerksamkeit braucht. Auch in schwierigen Situationen und bei hoher Belastung in der Lage zu sein, den Patienten optimal zu versorgen – das begeistert mich.

Seit wann bist Du im EVK?
Seit 2002 darf ich mich stolzer EVKler nennen. Ich bin hier als pflegerische Leitung einer internistischen Station gestartet. Nach zehn Jahren habe ich gemerkt: ich würde gerne noch einen anderen Bereich innerhalb des EVK kennenlernen. Die Anästhesie hat mich immer schon fasziniert und den Wechsel habe ich keinen einzigen Tag bereut.

Was ist Besonders am EVK? Was gefällt Dir an unserem Innenstadtkrankenhaus als Arbeitgeber?
Die Stiftung Evangelisches Krankenhaus Düsseldorf betreibt ein freigemeinnütziges Schwerpunktkrankenhaus in der Düsseldorfer Innenstadt mit 513 Betten in zehn ärztlichen Fachkliniken. Es sind die Kolleginnen und Kollegen aus allen Bereichen; die Wertschätzung der Abteilungsleiterin und der Geschäftsführung – das motiviert und inspiriert mich (auch in schwierigen Zeiten) so sehr, dass ich jeden Tag sehr gerne hierhin komme.

Die Altstadt und der Rhein sind um die Ecke. Nach Feierabend ein leckeres Alt mit Aussicht auf den Rheinturm wirkt entspannend :).

Aus Deiner Sicht: Was sollte Deine neue Kollegin, Dein neuer Kollege „mitbringen“?
Um unser Team zu bereichern würde ich mir gerne eine Kollegin oder einen Kollegen wünschen die/der engagiert, flexibel und aufgeschlossen ist –  gerne ATA oder eine Pflegekraft mit abgeschlossener Fachweiterbildung. Auch Quereinsteiger mit abgeschlossener drei-jähriger Krankenpflegeausbildung sind herzlich willkommen; die Bereitschaft eine Fachweiterbildung zu absolvieren wäre wünschenswert.

Wenn Du nicht gerade pflegst: Was machst Du sonst so?
„Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub“ heißt mein Motto. Ich liebe es zu verreisen, neue Länder zu erkunden und Menschen mit anderen Kulturen zu begegnen. Wenn ich einmal im Jahr das Meer sehen und riechen kann, dann geht es mir gut. Gustav, mein eineinhalb jähriger Zwergschnauzer, bereitet mir viel Freude und bringt mich immer wieder zum Lachen. Mit ihm die Welt zu entdecken macht doppelt viel Spaß.